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CLAVIERSALON&FRIENDS

4. SOMMERFESTIVAL 29./30. JULI 2017

MARTINSKAPELLE BÜRGSTADT

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CLAVIERSALON & FRIENDS -SOMMERFESTIVAL 2017

CLAVIERSALON -SOMMERFEST IN DER HISTORISCHEN MARTINSKAPELLE BÜRGSTADT

 

 

zwei Tage und Nächte im Sommerlichen Bürgstadt, fantastische Musiker, die grandiose Martinskapelle in Bürgstadt - wer schon mal dabei war, weiß um die besondere Atmosphäre und das anregende Zusammentreffen von Musiker und Publikum - wer es noch nicht kennt, sollte die Gelegenheit keinesfalls verpassen.

 

im Mittelpunkt steht auch in diesem Jahr wieder unsere einzigartige historische Prozessionsorgel  in  Konzerten unterschiedlicher Besetzungen, vom Solo bis zum opulenten Vokal- und Instrumentalensemble

das claviersalon sommerfestival in der Martinskapelle Bürgstadt ©georg ott

 

CLAVIERSALON&FRIENDS-SOMMERFESTIVAL

claviersalon&friends sommerfestival werbung © georg ott 2015

CLAVIERSALON-&friends-Festival2017

prof josef stolz beim claviersalon&friends sommerfestival sylvia ackermann beim claviersalon&friends sommerfestival 2016

josef stolz

Claviersalon & friends

4. Sommerfestival 29./30. Juli 2017

 

Barockmusik in der Martinskapelle Bürgstadt

 

Samstag, 29. Juli

 

18.00 Uhr

1617 Früchte neuer Poesie

Deutsche Lieder des Frühbarock

400 Jahre fruchtbringende Gesellschaft

PRINZENHAUS-KOLLEKTIV KÖTHEN

Vertonungen berühmter barocker Dichter

Musik von Schütz, Ammerbach, Praetorius uvm

 

Julla von Landsberg, Sopran und Organetto

Johannes Weiss, Tenor, Orgel und Cembalo

Sylvia Ackermann, Orgel

 

19.30 Uhr TRIO AUGSBURGENSIS

der auf dem lateinischen Nunc dimittis basierende

Luther-Choral inspirierte viele Komponisten des

16. und 17. Jh. zu polyphonen Variationen

Werke von  Buxtehude,  Erlebach u.a.

Julia Scheerer, Violine

Viktor Töpelmann, Viola da Gambe

Daniela Niedhammer, Orgel

 

21.00 Uhr  NACHTKONZERT

"Nachts am Fuße des Vulkans"

- das legendäre Nachtkonzert mit Prof. Josef Stolz

Neapel und die Musik für Tasteninstrumente

des 16. und 17. Jahrhunderts

 

Prof. Josef Stolz, Wien

Orgel und Cembalo

 

Sonntag, 30. Juli

 

16.30 Uhr Ballo del Granduca

Johannes Keller, Basel, spielt auf einem ausser-

ordentlichen Cembalo Werke des genialen Meisters

Jan Pieterszoon Sweelinck aus Amsterdam

 

18.00 Uhr IGNOTAE DEA - Der unbekannten Göttin

von venezianischen Geheimbünden, der Macht des

Geldes und der Liebe

Musik von Barbara Strozzi, Luca Marenzio,

Giovanni Valentini u.a.

CAPPELLA SPLENDOR SOLIS

Vokalensemble Wien

Leitung Prof. Josef Stolz

 

 

 

 

claviersalon&friends sommerfestival 2017

Karten -Reservierung

 

Gesamtkunstwerk  für Auge und Ohr!

 

             Festival Rezension 2015

eva saladin barockvioline beim claviersalon&friends sommerfestival

johannes keller

johannes weiss

david catalunya beim claviersalon&friends festival 2016

julia scheerer

daniela niethammer beim claviersalon&friens-Sommerfestival2016

daniela niethammer

viktor töpelmann

sylvia ackermann

© claviersalon Miltenberg/ aktualisiert juli2017

eva saladin barockvioline beim claviersalon&friends sommerfestival

julla von landsberg

die musiker

 

DIE ITALIENISCHE  PROZESSIONSORGEL

CLAVIERSALON - HISTORISCHE ORGEL

SINGULÄRE ZEUGNISSE DES INSTRUMENTENBAUS ERLEBEN

Die Traeri Prozessionsorgel zählt aufgrund ihres außergewöhnlich guten und originalen Erhaltungszustands und ihrer berührenden Klangschönheit zu den wertvollsten erhaltenen Trage- Orgeln des italienischen- Barock.

Die Register-Charakteristik und relativ weite Pfeifen- Mensurierung, weisen als  frühbarocke Merkmale auf eine entweder sehr konservative Bauart hin, oder Traeri hat die Orgel aus einem älteren Instrument lediglich umgebaut.

 

Das Instrument wurde von Gerald Woehl/ Marburg in vorbildlicher Weise restauriert. Das  Instrument, Pfeifen, Taktur und Balkanlage sind original vollständig erhalten.

 

 

 

Die Register- und Klangkonzeption  der italienischen Positiv- Orgeln wurden in wesentlichen Merkmalen bereits im 16. Jahrhundert geprägt und wirkten stilbildend im frühbarocken Orgelbau und dadurch natürlich auch in der italienisch dominierten musica practica.

Bis ins 19. Jh. wurden in Italien Bauform und frühbarocke Prinzipalchor- Charakteristik beibehalten. Daher können italienische Barock- Orgeln quasi

als Referenz für die Darstellung barocker und frühbarocker Musik erstaunlich universell eingesetzt werden.

29. Juli 18 Uhr

 

Deutsche Lieder des Frühbarock

Lieder auf Texte der deutscher Barockdichter.

In den ersten (Köthener) Jahrzehnten der Fruchtbringenden Gesellschaft, gegründet  am 24. August 1617 - versammelten sich die deutschsprachigen Dichter um Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579–1650). Ausgehend von dieser höfischen Accademie nahm die deutsche Dichtkunst einen einzigartigen Aufschwung. Zahlreiche Komponisten widmeten ihre Werke den Dichtern der Fruchtbringenden Gesellschaft, so wie etwa Johann Erasmus Kindermann mit den "Opitianischen Orpheus" dem Dichter Martin Opitz -dem "Dichterfürst".

 

Julla von Landsberg, Sopran und Organetto

Johannes Weiss, Tenor, Orgel und Cembalo, hammered Clavichord

Sylvia Ackermann, Orgel, hammered Clavichord

Thomas Höhne, Laute und Theorbe

"Nachts am Fuße des Vulkans"

 

 Ignotae Deae - Der unbekannten Göttin

„Mit Fried und Freud“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Martin Luthers Choral, der auf dem lateinischen Nunc dimittis basiert, inspirierte viele Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts zu polyphonen Variationen. Ein schlichter Satz von Johann Crüger aus dem Evangelischen Gesangbuch von 1657, zwei Bearbeitungen des Chorals von Luthers Zeitgenossen Martin Agricola und Balthasar Resinarius und vier Versionen des Chorals von Dieterich Buxtehude führen die ganze Bandbreite der kompositorischen Variations-Möglichkeiten vor Ohren. Darüber hinaus erklingen im Konzert des Ensemble Templum Musicum (Julia Scheerer, Violine; Viktor Töpelmann, Viola da gamba; Daniela Niedhammer, Orgel) drei Trio-Sonaten des 17. Jahrhunderts: eine kontrapunktisch strenge Sonate von Johann Rosenmüller, ein Werk des überbordenden Stylus Phantasticus von Dieterich Buxtehude und eine höfisch galante Suite Philipp Heinrich Erlebachs.

Claviersalon&friends -Sommerfestival in Bürgstadt am Main - mit der historischen Traeri-Prozessionsorgel

Julia Scheerer, Violine;

Viktor Töpelmann, Viola da gamba;

Daniela Niedhammer, Orgel

29. Juli 19.30 Uhr

Cappella Splendor Solis / Wien

1617 - Früchte neuer Poesie      

29. Juli 21 Uhr

 

Neapel und die Musik für Tasteninstrumente  des 16. und 17. Jahrhunderts

das legendäre Nachtkonzert mit Prof. Josef Stolz / Wien

 

30. Juli 18 Uhr

Nachtkonzert:

Nachts am Fuße des Vulkans

Neapel und die Musik für Tasteninstrumente des 16. und 17. Jhdts

 

Neapel  um 1600: ein El Dorado für die Musik für Tasteninstrumente. Aberwitzig in so manchem technischen Anspruch, exzentrisch in der Musikauffassung, surreal  in ihrer gesamten Erscheinung. Ein  Weg der Musik durch  brennende „phlegräische“  Felder. Sind es künstlerische  Nachwirkungen des großen Ausbruches von 1538 als der Monte nuovo entstand? Den Vesuv vor Augen komponieren

Rocco Rodio, Antonio Valente,  Giovanni de Macque,  Ascanio Mayone und  Giovanni  Maria Trabaci.

Der komplexe Kontrapunkt eines Ricercars wird zu einem sehnsüchtigen Nachtstück.  Ein Fackeltanz erklingt, dessen Melodie heute noch in der Pop Kultur lebendig ist. Toccaten werden zu weiträumigen Klangflächen und  Consonanze stravaganti  schillern in seltener Kühnheit harmonischer Farben.  Vedi Napoli e poi mori!

 

400 JAHRE FRUCHTBRINGENDE GESELLSCHAFT

 

prinzenhaus kollektiv

Ignotae Deae - Der unbekannten Göttin

von venezianischen Geheimbünden, politischen Intrigen, der Macht des Geldes und der Liebe

mit Musik der Komponistin Barbara Strozzi sowie Luca Marenzio, Orazio Vecchi, Giovanni Valentini u.a.

Geheimisse verbergen sich im Werk von Barbara Strozzi, versteckte Anspielungen und verborgene Pfade führen in die Welt venezianischer Geheimbünde. Durch den Einfluss der Kunst werden Ideen auf Politik und Gesellschaft vermittelt.

In einem Verwirrspiel psychologischer Betrachtungen über die Liebe verknüpft sich dieses menschliche Drama bis hin zu seinerzeit höchst aktueller internationaler Brisanz: der Hinrichtung des Marquis de Cinq Mars, dem Favoriten von Ludwig XIII. und Gegner von Kardinal Richelieu. Reale politische Intrige, Verschwörung, und Staatsverrat mitten in einem Stück über die Liebe! Wusste Barbara Strozzi mehr über Cinq Mars und seine Beziehung zu Ludwig XIII.? In atemberaubender musikalischer Qualität komponiert Barbara Strozzi. Eine Partitur der Superlative.

Drei andere Gesichter der Liebe zeigen Luca Marenzio, Orazio Vecchi und Giovanni Valentini. In den Villanellen von Marenzio herrscht der liebliche Geist ländlicher Idylle, bei Orazio Vecchi und seinen Giustiniane kommt der volle Zynismus der Commedia dell‘arte zur Geltung und in Giovanni Valentinis Motette deftige sexuelle Anspielungen in einem Kirchenwerk – unvorstellbar für heutige Zeiten!

Ignotae Deae – Wege ins Unbekannte

Johannes Keller  - Ballo del Granduca -

30.Juli 16.30 Uhr

Die Martinskapelle in Bürgstadt am Main wurde wohl bereits in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts errichtet und gilt damit als eine der ältesten Kirchen Frankens. Besonders bedeutend sind die Wand- und Deckenmalereien aus dem 16. Jahrhundert - Ein zauberhafter Ort für unser jährliches Claviersalon&Friends-Sommer-Festival.

 

Sonntag, 30. Juli  16.30 Uhr

 

Ballo del Granduca - Übermut und Gravitas

Jan Pieterszoon Sweelinck- Amsterdam um 1600

Die Premiere eines einzigartig origninalgetreuen Ruckers-Cembalos

Johannes Keller, Basel / Cembalo

Sweelinck reiste im Jahr 1604 von Amsterdam nach Antwerpen, um ein Cembalo des Familienbetriebs Ruckers zu kaufen. Das Instrument sollte er fortan als Stadtorganist und -cembalist regelmässig an Konzerten und wohl auch für Unterricht nutzen. Die Ruckers-Dynastie war schon damals weit über Flandern aus bekannt für ihre hochwertigen und kostbaren Instrumente, vergleichbar mit den grossen Namen der Geigenbautradition aus Italien.

 

Sweelinck entschied sich für das grösste Instrument, das die Ruckers im Angebot hatten – ein Modell, das sehr beliebt war und in grosser Zahl hergestellt wurde. Allerdings hat dieses Modell eine für heutige Augen kuriose Klaviaturdisposition, deren Nutzen heute noch immer nicht erklärt werden kann, und die dazu führte, dass dieser Instrumententyp in der heutigen Cembalolandschaft im Prinzip nicht existiert.

 

Das Cembalo hat zwei Saitenchöre im Abstand einer Oktave, vier Register (somit zwei Plektren pro Saite), einen geteilten Lautenzug und zwei Manuale, wobei das obere eine Quarte höher spielt als das untere. Diese Disposition führt dazu, dass der Spieler eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Klangeinstellungen und einen von anderen besaiteten Tasteninstrumenten unerreichten Klangumfang zur Verfügung hat:

 

Tiefer Chor unteres Manual: 12'

Tiefer Chor oberes Manual: 8'

Hoher Chor unteres Manual: 6'

Hoher Chor oberes Manual: 4'

Hoher Chor unteres Manual, oktaviert gegriffen: 3'

Tiefer und hoher Chor unteres Manual: 12'+6'

Tiefer und hoher Chor oberes Manual: 8'+4'

Lautenzug unteres Manual: 12'

Lautenzug oberes Manual: 8'

 

Vor einem Jahr hat der Cembalobauer Matthias Griewisch im Auftrag von Johannes Keller eine meisterhafte Kopie eines solchen Cembalo angefertigt, welche nun in diesem Konzertprogramm erklingen wird.

 

Sweelinck benutzte eine grosse Vielfalt von Kompositionstechniken in seinem Tastenwerk: Liedvariationen mit leichtfüssigen Figurationen und Auszierungen, strenge Fantasien mit gravitätischen Themen und komplexen Stimmführungen, Toccaten mit brillantem Laufwerk und vollen Akkorden, Echo-Fantasien mit spielerischen Klangeffekten. Diese Vielfalt mit den klanglichen Möglichkeiten dieses Cembalos zu verbinden ist das Ziel dieses Konzertprogramms.

Die Martinskapelle Bürgstadt

DIE MARTINSKAPELLE IN BÜRGSTADT AM MAIN

DIE TRAERI-PROZESSIONSORGEL IN AUFNAHMEN

Il Profondo und Jan Börner (Altus)

"Was betrübst du dich meine Seele" von Johann Theile

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